Dr. H. Bischoff

Der Yellen Put

Alan Greenspan startete seine Amtszeit 1989 mit dem Experiment, Notierungen an den Kapitalmärkten  aktiv durch seine Geldpolitik zu beeinflussen. Finanzmarktteilnehmer übersetzen dies in den markigen Begriff Greenspan Put. Die FED selbst agierte als Versicherung gegen Kursverluste1. Ben Bernanke erbte eine Volkswirtschaft mit bereits künstlich niedrig gehaltenen Marktzinsen.  Weitere Zinssenkungen zur Stimulation der Kapitalmärkte schienen unmöglich. Die Einführung von „Quantitative Easing“ hatte den gleichen Effekt: Immer wenn Bernanke neue geldpolitische Maßnahmen verkündete, war der Kapitalmarkt als Ganzes gegen Kursverluste geschützt: Der Bernanke Put löste den Greenspan Put ab.  Nun ist Jennet Yellen an der Reihe. Wie sieht der Yellen Put aus, oder bricht sie mit dieser Tradition?

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Dr. H. Bischoff

Über negative Zinsen und wegbrechende Exportmärkte

In der zweiten Juniwoche sind die Renditen für Staatsanleihen in den Industrieländern auf durchschnittlich 0,67% gefallen. Hierfür wird neben den Sorgen um das Auseinanderbrechen der EU (Brexit als Initialzünder) die Notenbankpolitik von EZB, BOE, FED und BOJ verantwortlich gemacht. Untergegangen ist vielerorts eine Studie der Weltbank, die auf strukturelle Veränderungen auf globaler Ebene hinweist: Die Abkehr von der ökonomischen Konvergenz zwischen Schwellenländern und Industriestaaten. Zum vollständigen Artikel

Rico Ludwig

Ist das negative Zinsumfeld tatsächlich unerheblich für die Geldanlage?

Eine Zinswende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Im April 2016 ist die Inflationsrate in Spanien auf -1,2% gefallen. In Deutschland ist die Teuerung im gleichen Monat auf 0,1 – 0,2 Prozent gesunken. Die EZB kauft aggressiv Staats- und Unternehmensanleihen auf. Die Renditen gehen tendenziell also weiter zurück. Dann der Lichtblick: Gerd Kommer gibt in der NZZ Entwarnung. Der reale Zins für Vermögensanlagen ist derzeit attraktiv. Wie kann das sein?

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Dr. H. Bischoff

Konsequenzen des NegativZinsUmfelds

Wochenkommentar (Quelle: Deutsche Flugsicherung GmbH)Wie tief können Leitzinsen sinken? Gemäß Haruhiko Kuroda, Vorsitzender der Bank of Japan, gibt es kein unteres Limit. Tatsächlich? War bislang jede Zinssenkung an den Kapitalmärkten als willkommener Geldsegen begrüßt worden, kehrt sich das nun um. Niedrige Zinsen werden als Indiz für eine fragile Konjunktur interpretiert. Außerdem ist es irgendwann attraktiver, Geld zu horten, als es zu investieren.

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Dr. H. Bischoff

Nach dem Januar-Preisrutsch: »Sell the Strength« oder »Auf zu neuen Ufern«

In den ersten drei Januarwochen wurden Aktien weltweit im Durchschnitt 7 Prozent preiswerter. Zum Monatsende stabilisierten sich die Preise und am letzten Handelstag generierten einige Märkte erste Kaufsignale. Ist das jetzt die Gelegenheit, günstig in den Markt einzusteigen, oder die letzte Chance, Positionen ohne Buchverlust abzustoßen?

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