Im Jahre 2011 lief eine Lebensversicherung aus. Angesichts unattraktiver Angebote des Anlageberaters wurden wir beauftragt, eine ertragsstarke und gleichzeitig wenig volatile Anlagealternative bereit zu stellen.

Es kam der konservative Handelsansatz zum Einsatz.  Die Handelsstrategie unterscheidet sich durch die Abwesenheit von spekulativen und gehebelten Engagements vom Vermögensbildungs-Handelsansatz.

Abbildung 1: Ertragskurve eines bestehenden Kontos zur Alterssicherung  (Stand: Juli 2018)

Im Jahre 2012 war die Performance außergewöhnlich, weil wir gemeinsam beschlossen hatten, das Depot vollständig am Währungshandel (Währungspaar USD/AUD) teilnehmen zu lassen.  Nach dem Abschluß dieses Engagements pendelt das Konto  bis 2015 auf dem erreichten Niveau.

Im zweiten Halbjahr 2015 zogen die Renditen insbesondere in den Schwellenländern an. Dies hatte Kursverluste für Anleihen zur Folge. Wir hielten an den Engagements fest – bis Frühjahr 2016 sank der Buchwert des Kontos. Danach setzte sich der Renditeverfall bei Anleihen fort. Hiervon profitierte insbesondere der konservative Handelsansatz.

Auch im 2018 bilden festverzinsliche Anlagen das Ertragsfundament (Ausschüttungsrendite: 8% p.a). Zusätzlich trägt das Engagement in ausgesuchten Aktien im insgesamt stabilen Kapitalmarktumfeld Früchte. Der systematische Verkauf von Optionen rundet die Handelsstrategie ab.

(Letzte Aktualisierung: Juli 2018)

 


  1. Die Ertragskurve (Abb. 1) ist der Dokumentation des Brokers entnommen.