Wheels

Es werden kontinuierlich Optionen auf einen Titel geschrieben. Das Ziel: Die Optionen verfallen wertlos.

Eine Andienung der Aktien wird billigend in Kauf genommen. Dann wechselt man die Seite: Anstatt Put-Optionen verkauft man dann Call-Optionen. Irgendwann verschwinden die Aktien wieder aus dem Konto. Dann beginn man wieder, Put-Optionen zu schreiben.

Beliebteste Stillhalterstrategie

Die Wheel-Strategie ist die am weitesten verbreiteste Optionshandelsstrategie. Sie benötigt kaum Pflege und liefert kontinuierlich zweistellige Jahresrenditen. Sie wird häufig als Semi-Passive-Strategie bezeichnet.

Der passive Anteil: Man eröffnet die Position aufgrund bestimmter Kriterien und lässt sie einfach auslaufen.

Weil Optionen immer eine Laufzeit haben, sind passive Handelsansätze prinzipiell unmöglich. Die Wheel-Strategie kommt dem klassischen passiven Investment am Nächsten. In den USA wird dieser Handelsansatz auch für die Altersvorsorge eingesetzt und dort sogar steuerlich gefördert.

Engpass: Managementkosten

Der Handelsansatz bedarf einer kontinuierlichen Aufmerksamkeit. In der Praxis wird dieses Handelsstrategie deshalb im Vermögensverwalter-Mandat gefahren.

Die Kosten des aktiven Managements drücken die tatsächlich erzielten Renditen dann in der Praxis wieder in den einstellen Bereich.

Der Einsatz dieses Algorithmus setzt genau hier an. Durch die weitgehende Automatisierung ist eine kosteneffiziente Umsetzung möglich.